Halsband oder Geschirr?

Während früher Hunde fast ausschließlich über das Halsband geführt wurden, sieht man heute immer mehr Hunde, die ein Brustgeschirr tragen. Leider hört man dazu immer noch veraltete Meinungen wie z.B. mit einem Brustgeschirr zieht der Hund doch erst richtig an der Leine, oder auch: Mit einem Brustgeschirr kann man dem Hund doch nichts beibringen.

In manchen Hundeschulen ist das Tragen eines Brustgeschirrs gar nicht erst erlaubt. Dabei beruhen diese Meinungen immer noch auf der irrigen Annahme, man könne einen Hund nur mit Hilfe des Leinenrucks erziehen. Die moderne Hundeerziehung kommt allerdings schon lange und sehr gut ohne das veraltete Hilfsmittel "Leinenruck" aus!
 
Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben in den letzten Jahren eindeutig belegt, dass das Tragen eines Brustgeschirrs die Gesundheit ihres Hundes schont. Ein gut sitzendes Brustgeschirr schont die Halswirbelsäule ihres Hundes.. Die Wirbelsäule eines Hundes ist genauso aufgebaut wie die menschliche Wirbelsäule.

Ein äußerst empfindlicher Teil des Körpers, sehr sehr empfindlich bei mechanischen Einwirkungen von außen. Und nicht nur die Halswirbelsäule leidet durch das Führen am Halsband: Jeder Ruck wird durch die gesamte Wirbelsäule weitergeleitet und führt auch hier zu Schädigungen. Der Tierarzt Are Thoresen wies in einer norwegischen Studie nach, dass 78 % der von ihm untersuchten Hunde unter Problemen im Halswirbelbereich und großen Schmerzen litten. 98% (!) dieser Hunde wurden am Halsband geführt! Bitte Bedenken Sie, dass sich dauerhafter Schmerz negativ auf das Verhlaten ihres Hundes auswirken wird! Zu deckungsgleichen Ergebnissen  kam auch der Schwedische Verhaltensforscher und Humanpsychologe Anders Hallgren. In seinem Buch "Rückenprobleme beim Hund" warnt er eindringlich vor der Verwendung eines Halsbandes.
 
Der Kehlkopf und die oberen Atemwege bleibe durch das Tragen eines Brustgeschirrs ebenfalls unbelastet. Leider sind Kehlkopfquetschungen durch die Einwirkung über das Halsband nicht so selten wie man vielleicht denkt. Heute weiß man, dass neben diesen klar ersichtlichen Auswirkungen zahlreiche, weitere Schäden verursacht werden können. Durch die Manipulation über das Halsband wird nicht nur die empfindliche Halsregion geschädigt, wir müssen den Körper als Ganzes sehen. Jede Bewegung setzt sich durch den ganzen Körper fort und so können sich Störungen unterschiedlichster Art entwickeln. Oft kommt es zu Schonhaltungen, verursacht durch Entzündungen z.B des Nervengewebes.
 
Bereits 2008 ergab eine Studie des Departments of Surgical Sciences, School of Veterinary Medicine an der Universität von Wisconsin-Madison, dass Hunde, die unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks leiden, kann das Tragen eines Halsbandes katastrophale Folgen haben!
 
Ein weiteres, wichtiges Organ, das durch die Manipulationen über das Halsband erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird, ist die Schilddrüse unserer Hunde. Bereits 2003 ergab eine Studie der Piedmont Pathology , Hickory, North Carolina, dass Menschen bei einem Autounfall durch den Sicherheitsgurt Verletzungen an der Schilddrüse erlitten. Der Sicherheitsgurt in unseren Autos verläuft auch bei uns, wen wir angeschnallt sind, über die empfindliche Halspartie. Identisch verhält es sich mit dem am Halsband laufenden Hund...
 
Einen weiteren, ehr ausführlichen Artikel , der Gründe für das Tragen eines Brustgeschirrs liefert, finden Sie auf der Homepage www.animal-learn.de.
 
Zusammengefasst hier einige Symptome, unter denen Hunde wenn sie am Halsband geführt werden:
- Verletzungen des Kehlkopfes
- Beeinträchtigung der oberen Atemwege
- Schwindel, Übelkeit
- Seh- und Wahrnehmungsstörungen
- Augenprobleme
- Schmerzen am Bewegungsapparat, speziell der Wirbelsäule
- Gleichgewichtsstörungen
- Kopfschmerzen
- Schilddrüsenprobleme
 
Die Gefahr von Fehlverknüpfungen ist beim Führen des Hundes am Halsband sehr hoch. Unter anderem lernen Hunde über Assoziationen. Das bedeutet, dass das was der Hund als Reiz wahrnimmt, gedanklich mit all den zeitgleich passierenden Empfindungen verbunden wird. Am Beispiel der Leinenaggression gegenüber Artgenossen ist das einfach zu erklären. Ihr Hund sieht einen Artgenossen. Weil er den anderen Hund gerne begrüßen würde, zieht er an der Leine. Im schlimmsten Fall rucken Sie ihren Hund zurück. Schnell lernt ihr Hund: Oh immer wenn andere Hunde in meinem Blickfeld erscheinen, bekomme ich keine Luft mehr und ich habe Schmerzen.. Manche Hundehalter halten ihre Hunde in diesen Begegnungen so kurz, dass die Hunde nach oben gezogen werden oder sogar auf den Hinterbeinen laufen. In diesem Fall ändert sich die Körpersprache ihres Hundes gravierend. So manche, ausgewachsene Leinenaggression hat so ihren Anfang genommen.

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